02.05.2012: BWK mit Rekordergebnis

Die auf Mittelstandsfinanzierung ausgerichtete BWK-Gruppe mit Sitz in Stuttgart erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 mit 108 Mio. Euro Gewinn das bisher beste Ergebnis seit ihrer Gründung 1990.
„Durch unsere konservative Investitionsstrategie, mit der wir langjährig attraktive und stabile Renditen erwirtschaften, sind wir gut durch die Finanzkrise gekommen. Wir haben das positive Umfeld genutzt, um einen Teil der während der vergangenen Jahre in unserem Portfolio aufgebauten stillen Reserven zu realisieren“, sagt Dr. Armin Schuler, Sprecher der Geschäftsführung der BWK.

Die BWK, die zu den ältesten deutschen Kapitalbeteiligungsgesellschaften zählt, ist auf die langfristige Eigenkapitalfinanzierung von familiengeführten Mittelstandunternehmen fokussiert, die sie vordringlich im Rahmen von Minderheitsbeteiligungen begleitet. Ansatzpunkte für ein Engagement der BWK ergeben sich bei Bedarf an Wachstumskapital oder der Neuausrichtung des Gesellschafterkreises im Zuge von Nachfolgeregelungen.

Um das erfolgreiche Geschäftsmodell zukünftig auch Dritt-Investoren zu öffnen, plant die BWK die Auflegung eines neuen Kapitalbeteiligungsfonds mit einem Finanzvolumen von bis zu 200 Mio. Euro. Ziel des neuen Fonds mit einer Laufzeit von zehn Jahren sind Beteiligungsinvestitionen in mittelständische Unternehmen im deutschsprachigen Raum, die über ein attraktives Geschäftsmodell und gute Wachstumsperspektiven verfügen.

Unternehmensinformation:
Die BWK GmbH Unternehmensbeteiligungsgesellschaft (www.bwku.de) mit Sitz in Stuttgart ist eine der größten deutschen Kapitalbeteiligungsgesellschaften und verfolgt einen langfristigen Investitionsansatz. Das Unternehmen mit Schwerpunkt Mittelstand wurde im Jahr 1990 gegründet und beschäftigt 15 Mitarbeiter. Die BWK ist aktuell mit rund 450 Mio. Euro in 18 deutschen Unternehmen investiert. Insgesamt erwirtschaften diese Unternehmen mit über 28.000 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 6,5 Mrd. Euro. Größte Anteilseigner der BWK sind die Landesbank Baden-Württemberg (40 Prozent) und die Württembergische Versicherungsgruppe (35 Prozent).

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